Schreiben oder Schweigen

Manchmal gibt es Momente in denen wir schreiben,

aber auch Momente in denen wir schweigen

oder beides, denn das eine schließt das andere nicht aus.


Worte die auf Papier stehen, hallen in Gedanken

und werden erst laut, wenn der Leser seine Stimme hebt.

Von leise bis laut, gibt es so viele Facetten der Stimme,

sei es ein Hauchen, ein Flüstern, ein Sprechen,

das was gesagt werden muss, wird gesprochen und

alles was seinen Hörer findet ohne laut veröffentlicht zu werden,

kann man in seinem Geschriebenen Zustand stehen bleiben.

Die Abfolge der Buchstaben, ob aus dem Mund oder in der Zeile,

gekoppelt mit dem Gedanken und dem Gefühl,

machen Worte zu Sätzen, Worte zu Taten und Worte zu Gefühlen.

Beim Schweigen geht es um Sein und sich selbst zuzuhören,

nicht darum, ob Schweigen wie Gold, eine Zustimmung oder Verneinung ist.

Zeit macht die Stille gepaart mit einem Menschen zu einem Schweigen,

denn die Natur hat immer etwas zu sagen:

Sei es im Lied des Windes, im Rauschen des Baches oder im Wachsen der Pflanzen.

In gewissen Zeiten sind keine Worte nötig,

um Erfahrungen zu Erlebnissen zu machen

oder Rückmeldung seinem Gegenüber und seinen Mitmenschen zu geben.

Das bedeutet, dass wir mit unseren Stimmen beeinflussen,

was wir sagen, wer uns zuhört und wer das Gesprochene mit in sein Sein aufnimmt.

19.11.17 14:06, kommentieren

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Kopf oder Bauch

Da ist ein Brett vor meinem Kopf,

wie der Deckel, der ihn schließt – den Topf.

Man kann nicht über den Tellerrand hinausblicken,

nicht mal die richtige Nachricht verschicken.

Da stellt sich doch die Frage,

geht das noch so weiter, die nächsten Tage?

Will es gar nicht hoffen,

fühle mich benebelt und besoffen.

Vielleicht höre ich doch lieber auf mein Bauchgefühl,

welches dann die Gedanken rein spül'.

Oder ich gehe mit dem Kopf durch die Wand,

nehme die Gedanken in die Hand,

lasse Taten walten,

oder werde Bauch und Kopf miteinander verschalten.

Manchmal muss man eben logisch denken,

das Adrenalin in einem senken.

Nicht nur nach den Emotionen gehen,

die so oder so irgendwann im Winde verwehen.

Egal wie ich es mache,

das ist meine Sache.

Entscheide mich für das, was mir wichtig

und meinen Augen das Richtige ist.

15.11.17 18:45, kommentieren