Hinter dem Spiegel

Ein Blick zum Fenster hinaus,

das Spiegelbild mir entgegen springt, mich zurück wirft

und dann zurück ins Gläserne zieht.

Eine Welt fast so schön, um zu glauben und auch um zu wissen,

dass sie gar nicht existiert.

Doch in meinem Traum ist sie da,

sie umhüllt mich und füllt meine Gedanken aus.

Verweilen möchte ich gerne noch eine Ewigkeit,

aber wo findet man sie.?

Nur wenn man auf kleinen waghalsigen Wegen geht,

das Glück herausfordert, das Schwert des Mutes zieht

und sich vor dem eigen Sein verbeugt,

dann findet man das was man sucht.

Etwas warmes trifft auf meine Hand und zieht mich in das nächste Bild hinein,

die Finger vergraben sich ineinander und spüre den Puls,

da mich die Stille umgibt in diesem Moment.

Ein Bruchteil von Sekunden, in dem alles stoppt,

in dem es sich anfühlt wie Ewigkeit.

So schnell gekommen und auch so schnell vergangen,

aber wir werden über das Vergangene siegen und die Pforten der Zukunft bestreiten.

Ich bin nicht mehr alleine auf meinem Weg,

unser Spiegelbild blinzelt uns zu,

Tage und Jahre vergehen, in denen wir sind, wer wir sind.

Aus Köpfen sprühen Ideen, die sich zu Taten erschließen,

wir werden handeln, kämpfen und aufstehen, um Neues zu erfinden und zu bewältigen.

Ein Tag wie der andere, weil eine Blase um uns schwingt,

die wir durchbrechen müssen, um weiter zu rennen und um an unser Ziel zu kommen.

Nehmen Anlauf und springen durch das Tor der Wahrheit,

gelangen auf einen neuen Pfand,

auf dem sich Sonne, Mond und Sterne umeinander drehn'.

Ein Ort an dem sich ändert, was man denkt,

an dem man nicht mehr nur sich sondern das große Ganze erblickt.

Es ist keine Rennstrecke, bei der es um gewinnen und verlieren geht,

sondern um das, was der Andere für seinen Nächsten und den Nächsten gibt.

Drum bremsen wir aus, um den Tag und Nacht so zu nehmen, wie sie sind.

Wir schwingen uns über Berg und Täler und gelangen zum Brunnen der Vernunft,

aus dem wir trinken und dank ihr erkennen, was das Wichtigste ist.

Der letzte Aufstieg zum Tor der Moral,

dort angekommen, fallen Eigenschaften eines Menschen, wie Konfetti auf uns hinab.

Selbstbestimmt und voller Tatendrang schreiten wir hinaus ins helle Licht, finden uns vor dem Fenster unseres Haus wieder und erkennen die Welt,

sehen sie mit anderen Augen,

so wie sie ist und haben das Werkzeug erlangt, was wir brauchen werden,

um Mensch zu sein und mit den Anderen „Eins“ zu werden.


17.9.17 19:38, kommentieren

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Vertrautes Gefühl

Es ist ein vertrautes Gefühl,
was da in einem wühlt, 
was alle Haare an unserem Körper aufrecht stellt, 
und man danach gerne noch in Erinnerung daran schwelgt. 
 
Ob sanft oder wild, 
es ist Eines was gilt, 
nur ihr zwei für euch allein',
um dann einfach eins zu sein. 
 
Man spürt was man fühlt, 
weil der andere euch intensiv berührt,
nicht nur körperlich sondern auch emotional, 
ob ihr weiter macht - ihr habt die Wahl. 
 
Ein Kuss, der es von Anfang an besiegelt, 
er ist wie der Schlüssel, der die Tür zu eurem Herzen sanft verriegelt.
 Er gibt dir Schutz und Sicherheit,
so wie er um dich greift. 
Dich hält in seinenen Arm', 
so schön warm', 
man sich aneinander schmiegt
und gegenseitig in den Schaf wiegt.'
 
 
 

17.9.17 15:47, kommentieren